Partnerringe: Welches Material darf‘s denn sein?

Immer mehr Brautpaare entscheiden sich heutzutage bei der Wahl ihrer Trauringe für Partnerringe, da durch diese Zwillings-Ringpaare die Verbundenheit zwischen den Eheleuten noch mehr hervorgehoben wird. Es ist eben ein ganz besonderes Gefühl zu wissen, dass der Partner bzw. die Partnerin genau das gleiche Schmuckstück am Finger trägt.

 

Partnerringe sind in allen möglichen Formen und Varianten erhältlich und auch in Bezug auf das Material hat man die Qual der Wahl. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die beliebtesten Materialien für Partnerringe.

 

Gold

Silber-Goldringe
Eheringe aus Gold sind besonders beliebt unter Paaren.

Beginnen wir mit dem unangefochtenen Klassiker unter den Trauring-Materialien: Gold. Das Edelmetall ist absolut zeitlos und für all jene besonders gut geeignet, die ausschließlich Goldschmuck tragen. Je nach Haar- und Hauttyp kann zwischen verschiedenen Farbabstufungen ausgewählt werden:

  • Gelbgold passt optisch perfekt zu rotblonden Haaren und zu dunkleren Hauttypen.
  • Weißgold ist eher für blonde Personen und hellere Hauttypen geeignet.
  • Rot- und Roségold eignet sich ebenfalls bestens bei einem helleren Teint, da es sehr weich und schmeichelhaft wirkt.

Die Preisklasse variiert bei Goldschmuck sehr stark und hängt vor allem von der Höhe des Karats ab. Karat bezieht sich auf den Goldanteil: Ein einkarätiges Schmuckstück hat einen Goldanteil von 1/24.

 

Platin

Mit einer Reinheit von 60% bis 95% gehört Platin zu den hochwertigsten und daher auch teuersten Trauring-Materialien. Ein Grund für den hohen Preis ist die Seltenheit des Edelmetalls – es kommt 30-mal seltener vor als Gold. Platin bietet jedoch auch einige Vorteile: Es hat eine sehr hohe Hautverträglichkeit und ist daher perfekt für Allergiker geeignet. Außerdem besitzt es eine hohe Festigkeit und nutzt sich nicht schnell ab.

 

Palladium

Für all jene, die nicht so tief in die Tasche greifen möchten, aber trotzdem nicht auf die Vorteile von Platin verzichten wollen, ist Palladium eine gute Alternative. Es gehört ebenfalls zu den Platinmetallen und ist farblich und in Bezug auf seinen Härtegrad mit Platin vergleichbar.

 

Titan

Wer sich für Partnerringe aus edlem Titan entscheidet, hat ebenfalls ein Material für die Ewigkeit gewählt. Das aus der Raumfahrttechnik und Medizin stammende Metall ist äußerst beständig, sehr leicht und außerdem eines der körperfreundlichsten Materialien. Optisch besonders hervorzuheben ist sein metallischer Schimmer, der immer mehr Brautpaare begeistert.

 

Edelstahl

Partnerringe aus Edelstahl
Edelstahlringe sind besonders robust und langlebig.

Trauringe aus Edelstahl sind besonders gut für handwerklich aktive Personen geeignet, da sie sehr robust sind. Es handelt sich dabei zwar um kein Edelmetall, lässt sich aber perfekt mit Gold kombinieren und kann natürlich auch mit schönen Schmucksteinen verziert werden. Ein Vorteil von Edelstahl ist definitiv der vergleichsweise niedrige Preis.

 

Silber

Ein Pluspunkt von Silberringen sind die geringen Kosten. Trotzdem ist Silber als Material für Trauringe nur bedingt zu empfehlen, da es sich aufgrund seiner weichen Materialkonsistenz stark abnutzt und mit einer Tragezeit von durchschnittlich drei Jahren relativ schnell ersetzt werden muss. Und schließlich sollen die Partnerringe doch ebenso langlebig sein wie die Partnerschaft selbst!

Posted in